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Gemeinschaft ist mehr als ein Spiel


Das Wort Community – oder auf Deutsch Gemeinschaft – begegnet uns überall. Es stammt vom Lateinischen communis: gemeinsam, verbunden, von vielen geteilt. Schon im Wort steckt ein Versprechen: etwas, das uns trägt.


Und wenn man weiterdenkt, ist auch die Demokratie eine Community – vielleicht die größte, die wir kennen. Das Wort kommt aus dem Griechischen: demos (Volk) + kratos (Macht) = Macht des Volkes. Wunderschön, manchmal mühsam, nie perfekt – aber die beste Staatsform, die ich kenne. Das nur am Rande.


Gerade in kleinen Communities zeigt sich der Kern noch klarer: Hier steht das Gemeinsame im Vordergrund. Jeder tut, jeder macht, keiner ist sich für etwas zu schade. Man ist einfach gemeinsam. Gemeinsam gibt Kraft. Es entsteht eine Dynamik, die man alleine nie hinbekommt. (nicht zu verwechseln mit einer Bubble)


Ich kenne so eine Community. Und zwar aus einer Ecke, wo viele sie nicht vermuten:

beim Pokern.


Auf den ersten Blick wirkt Poker wie ein reines Einzelkämpferspiel – jeder für sich, alle wollen gewinnen. Doch genau hier sieht man, was Gemeinschaft bedeutet. Diese Community dreht sich nicht nur um Karten, Chips und Tische. Sie ist mehr.


Das Faszinierende: Aus der Idee eines Einzelnen wurde eine Gemeinschaft, die weit über das Spiel hinausgeht. Turniere, Treffen, Events, Freundschaften – und Geschichten, die über die virtuelle Tischkante hinausreichen. Hier wird nicht nur gemeinsam gespielt, hier wird gemeinsam gelebt, gelernt, gefeiert uvm.


Und das funktioniert nur, weil der Gedanke dahinter nicht der eigene Vorteil ist.

Wer in so eine Community nur hineingeht, um für sich möglichst viel herauszuholen, wird früher oder später wieder ausgespuckt – wie ein zu lange gelutschtes Bonbon.


Oder, mit einem Augenzwinkern: „Wer hat’s erfunden?“ – in diesem Fall egal. Denn sobald etwas wirklich Gemeinsames entsteht, gehört es nicht mehr dem Einzelnen. Es gehört allen.


Es sind die Felixe, Davides, Corrys, Dennise, Hempis, Wolfis … und so viele andere, deren Namen ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Und selbst wenn ich es versuchte – ich würde garantiert einige vergessen. Sei es mir verziehen.

Ihr wisst, wer ihr seid.

Ihr alle seid es, die dieses Ding namens GRND am Laufen halten. Nicht als starres Konstrukt, nicht als reiner Pokerclub, sondern als lebendige, atmende Gemeinschaft.


Was hier gewachsen ist – aus einer Idee, einem Gedanken – ist mehr als ein Spiel.

Ein Ort, an dem Menschen sich begegnen, die sonst vielleicht nie zueinander gefunden hätten.


Ein Ort, an dem Freundschaften wachsen, Lachen laut und Hilfe leise sein darf.

Manchmal pulsiert es wie ein Herzschlag – mal ruhig, mal wild, wenn ein großes Event ansteht. Und so wie ein Herz nie nur für sich selbst schlägt, schlägt diese Gemeinschaft auch nicht nur für den einzelnen Spieler. Sie schlägt für alle zusammen.


Wer erlebt hat, wie hier jemand in einem schweren Moment aufgefangen wird – nicht, weil es Pflicht ist, sondern weil jemand einfach da sein will – weiß, was ich meine.


Diese Community ist ein unsichtbares Netz: Du siehst die Fäden nicht, aber du spürst sie. Und wenn du fällst, fängt sie dich - weich. Nicht immer, nicht perfekt – aber so, dass du wieder aufstehen kannst.


Seneca spricht in einem Brief an Lucilius, Epistulae Morales ad Lucilium von:

„Fellow-feeling, humanity, sociability“ – Mitgefühl, Menschlichkeit, Geselligkeit: Das sind die wahren Gaben der Philosophie. (da soll noch mal einer sagen, humanistische Bildung ist für nix gut 😀)


Ich sag wie´s ist:

Gemeinschaft ist ein Netz, das trägt.

Darum wird GRND nicht nur gespielt – es wird gelebt.

 
 
 

2 Kommentare

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Solveig
05. Sept. 2025
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Greetings from Oslo😉 chatgpt helped me to understand this text… nothing left to say…..💪👍

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Paul
05. Sept. 2025
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Tja was soll man darauf schreiben👍

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