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Glad You Exist


Ich sitze hier vor dem Computer.

Eigentlich wollte ich über ein Marketingthema nachdenken – irgendwas Strategisches, Strukturiertes, mit Post-its, Zielgruppen und all den Dingen, die sich so herrlich nach Kontrolle anfühlen.


Und was mach ich?

Ich denke über alles andere nach.


Meine Gedanken wandern. Sie stolpern, tanzen, verlieren sich ein bisschen.

Und irgendwo zwischen den Tabs im Browser und der dritten Kaffeetasse bleibe ich hängen –

bei Menschen.


Menschen, die mein Leben berühren, beruflich, privat, irgendwo dazwischen.

Die mich begleiten, anfeuern, herausfordern, manchmal nerven –

und doch irgendwie dazugehören.


Ich frage mich, wie oft ich das eigentlich sage.

Wie oft ich wirklich sage, dass sie mir wichtig sind.

Wie oft ich es still voraussetze, dass sie’s schon wissen.

Oder wie oft ich’s einfach vergesse, weil das Leben dazwischenfunkt.


Ich bin nicht melancholisch, wirklich nicht.

Eher ruhig.

So ein Abend, an dem man kurz innehält und sich fragt,

was eigentlich zählt – und was man manchmal aus den Augen verliert.


Und genau für diese Menschen –

für alle, denen ich es ohnehin oft sage,

für die, denen ich es zu selten sage,

und für jene, die es nie gehört haben, obwohl sie’s verdient hätten

und auch für die, die es wissen und ich es nicht sage –

für euch alle sag ich’s jetzt.


Ich sag, wie’s ist:

Vielleicht sollte man öfter einfach mitten im Alltag kurz innehalten,

und an Menschen denken –

nicht, weil sie gehen könnten,

sondern weil sie da sind.


Mit den Worten von Dan + Shay:

.....There's a couple billion people in the world

And a million other places we could be, but you're here with me

Take a moment just to take it in (just to take it in)

'Cause every high and every low led to this

I'm just so glad you exist....





 
 
 

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