Samstags-geschichten
- Christoph

- 8. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Samstagvormittag. Nach ein wenig Beschäftigung mit der Lehre über das Lehren – nämlich mit Didaktik – habe ich beschlossen, ein wenig einkaufen zu gehen. Neben den kleinen Abenteuern in den Kaufhäusern, die mir zwangsläufig passieren (wer mich kennt, weiß), habe ich mir ein Frühstück gegönnt. In einem Café, das ich ganz cool finde. Dort gibt es riesige Cappuccinos und alles Mögliche Leckere: italienische Toasts, Wraps New York Style und sogar ein Frühstück, das sich „Nicht nur für Männer“ nennt.
Ich setzte mich an einen der gemütlichen Tische, die eher an eine Gartengarnitur erinnern, und lehnte mich zurück. Das Café war schon ziemlich voll. Gerade als ich meinen Cappuccino ansetzte, stolperte ein Kellner fast über eine kleine Stufe neben mir und kann sich gerade noch beim nächsten Tsch einbremsen. Ich musste unwillkürlich lachen. Genau in diesem Moment bleibt ein Mann neben mir stehen, schaut mich an und fragt: „Gehen Sie?“
Ich schaue ihn an, lache noch und antworte: „Ja, jetzt gehe ich..sicherheitshalber.“
„Perfekt, daß sie gehen,“ sagt er, und ich lache noch mehr. Er ist verwundert, weil ich so amüsiert bin. Ich erkläre ihm, dass es nicht allzu oft passiert, dass sich jemand so freut das ich gehe. Sofort fügt er hinzu: „Ich meine das gar nicht böse.“
Und so begann unser Gespräch. Wir reden über Einkäufe, über das Leben und darüber, wie viel wir beide schon in den Taschen durch die Stadt schleppen. Wir lachen über die kleinen Absurditäten des Alltags, und ich merke, wie viel Spaß so eine unerwartete Begegnung macht.
Schließlich einigen wir uns darauf, noch einen Kaffee zusammen zu trinken. Seine Frau stößt kurze Zeit später dazu, wir tauschen freundliche Grüße aus und wünschen uns gegenseitig ein schönes Wochenende.
Fünf Minuten später bin ich schon im nächsten Geschäft – einer Parfümerie
Ich sag wies ist:
Aber was da wieder los war, das wäre jetzt zu weit erzählt.



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