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Schreiben über was man nicht schreibt

Aktualisiert: 28. Sept. 2025


Ich nehme ich mir kein Blatt vor den Mund. Das weiß man. Ich sage, was ich mir denke, mal direkt, mal blumig, mal zwischen den Zeilen. Und ich erzähle hier kleine Ausschnitte aus meinem Leben – warum auch nicht?


Das Leben ist schließlich nicht immer ordentlich aufgeräumt, wie ein perfekt gefalteter Wäscheberg. Meistens ist es eher ein Haufen, in dem sich irgendwo ein einzelner Socken versteckt, und keiner weiß, wie er da reingekommen ist.


Doch je länger ich hier schreibe, desto klarer wird mir: Ich verberge etwas.

Nicht viel – aber da liegt dann doch was in einer Schublade, die sich durchaus öffnen lässt. Und wenn man sie aufmacht quietscht sie so laut, dass jeder sofort weiß, was gerade los ist. Darum ist es vielleicht besser, wenn sie zu bleibt.



 
 
 

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